Shanty-Chor-Windrose - Seit über 40 Jahren Ihr Kompass
zur maritimen Unterhaltung



Wer kennt ihn nicht, den Shanty-Chor WINDROSE
aus Hamburg? In der maritimen, norddeutschen
und Hamburger Traditionsmusik hat sich dieser
Chor unter der Leitung von Helmut Stegmüller

längst einen sehr guten Namen gemacht.
1977 aus der Minensuch-Kameradschaft (MSK)
hervorgegangen und als Mitglied des
Deutschen Marinebundes (DMB) ist der Chor
überparteilich. Auf Chorreisen ging es nicht nur
durch ganz Deutschland, darunter mehrfach nach
Berlin, Dresden, Regensburg und Köln, sondern
auch nach Venedig, Salzburg, Wien, Prag und
London.

Freundschaftlich verbunden ist der Shanty-Chor WINDROSE Hamburg mit vielen anderen Chören z.B. dem Alta Mannskor aus Norwegen und den Chören aus Appenweier im Schwarzwald, Männerchor Goldbach/Franken, Shanty-Chor Kehlheim/Donau, Altländer Shanty-Chor, Seemannschor Sempach/Schweiz und vielen anderen.
Zu den weiteren Höhepunkten des Chorlebens zählen u.a. der gewonnene Chorwettbewerb (71 Teilnehmer) des NDR „Verliebt in Hamburg“, die Feierlichkeiten zum jährlichen Hamburger Hafengeburtstag, Auftritte bei Jubiläen von Wirtschaftsunternehmungen, Verbänden und Organisationen vor Ort, in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kirchen und sozialen Einrichtungen, kleinen und großen Geburtstags- und Familienfeiern, aber auch Trauerfeiern sowie auf vielen Schiffen, wie z.B. „CAP SAN DIEGO“, „RICKMER RICKMERS“, „GORCH FOCK“.
Dankbare Zuhörer findet der Chor unter den Obdachlosen, denen der Chor schon traditionell in der Kirche Ferdinandstraße zur Weihnachtszeit das alljährliche Abschlusskonzert widmet.

Inzwischen hat der Shanty-Chor WINDROSE Hamburg drei CDs mit ca. 60 beliebten Seemanns- und volkstümlichen Liedern aus Hamburg und Norddeutschland und 1 CD mit den bekannten, mit maritimen und plattdeutschen Weihnachtsliedern herausgegeben.
 
Was sind Shanties?

Auf die Frage, was sind Shanties, erhält man meist die Antwort: Shanties sind Arbeitsgesänge an Bord der Segelschiffe, wo es absolut wichtig war, dass viele Tätigkeiten von den Seeleuten gemeinsam im Gleichtakt vorgenommen werden mussten.

Für die unterschiedlichen Arbeiten gab es demzufolge dann auch unterschiedliche Shanty-Arten. Der Ursprung liegt aber nachweislich schon in der Antike, wo das Singen an Bord gleichzeitig religiösen Charakter hatte, um die Götter um Beistand auf den gefährlichen Fahrten mit den kleinen Schiffen zu
bitten. Im späten Mittelalter kam durch die Sklaverei auch afrikanisches Liedgut hinzu.

Mit dem Ende der Segelschiffzeit übernahmen Maschinen die schwere Arbeit, so dass die Shanties nunmehr nur noch zum Vergnügen gesungen wurden, zumal es damals über lange Zeit weder Radio noch Fernsehen oder Tonträger gab. Darüber hinaus kamen dann in den einzelnen Seefahrtsnationen eigene Seefahrtslieder in Mode, teils aus Romantik, indirekt aber auch zur Anwerbung von seemännischem Nachwuchs.

Der Begriff Shanty kam aber erst sehr spät auf. Über seine Herkunft gibt es unterschiedliche Erklärungen. Möglicherweise stammt er vom Mississippi-Delta, wo die Hütten der dort ansässigen schwarzen Sklaven „shants“ genannt wurden. Seit ca. 30 - 40 Jahren hat das Shanty-Singen nicht nur in Deutschland starken Zuspruch erfahren.

Hier eine kleine Übersicht zurückliegender Auftritte
  • Teilnahme am Chorwettbewerb 2003 des NDR 90,3 Verliebt in Hamburg, bei dem wir mit eigenem Textbeitrag von 71 teilnehmenden Chören den 1. Publikumspreis gewannen (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

  • Fest der Seefahrt bei öffentlichen Bällen (CCH, Curio-Haus, Bundeswehr-Festivitäten)

  • Aufritte in großen Hamburger Einkaufszentren (Bürgerhaus Eidelstedt, Hamburger Straße, Elbe-Einkaufszentrum beim LIONS-Herbstmarkt, EKZ Wilhelmsburg, Bleichenhof)
  • Teilnahme bei den Feierlichkeiten zum jährlichen Hamburger Hafengeburtstag – dem größen Hafenfest der Welt, im Hamburger Michel oder auf der RICKMER RICKMERS

  • Aufritte bei Unternehmen, Verbänden oder Organisationen vor Ort oder z.B. im
    Hotel Hafen Hamburg, auf der CAP SAN DIEGO, auf der RICKMER RICKMERS, im Fischereihafen-Restaurant Kowalke, im Restaurant Überseebrücke, im Freihafen Hamburg, im Bahrenfelder Forsthaus, im Ratsweinkeller im Hamburger Rathaus,
    im Süllberg Gourmetrestaurant sowie in der Speicherstadt

  • Konzerte auf der MS Wappen von Hamburg auf der Überfahrt von Hamburg nach Helgoland

  • Konzerte in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen

  • Konzerte in Hamburger Kirchen, u.a. St. Michaelis Kirche (Michel), St. Petri, Gnadenkirche in Lohbrügge, Kreuzkirche in Billstedt, Kirche in der Ferdinandstraße (für die Hamburger Obdachlosen), Verheißungskirche in Niendorf, Kreuzkirche in Hamburg-Stellingen

  • Alljährliches Konzert vor dem Denkmal Madonna der Seefahrt am Hamburger Fischmarkt im Angedenken an die Schiffe, die nicht mehr
    sind und an die Fischer und Seeleute, die ihr Leben auf See lassen mussten

  • Teilnahme bei Sommer- und Stadtteilfesten

  • Konzert in der Sonntagsmesse im Regensburger Dom

  • Auftritte bei zahlreichen Weihnachtsfeiern, bei denen neben dem maritimen Liedgut Weihnachtslieder auch in plattdeutsch vorgetragen werden
Akkordeon Spieler/in
zur Verstärkung gesucht !
~ Chor ~